Schulprojekt "Faisabad"

Täglich fuhren deutsche Soldaten an einer Ruine in Faisabad, der nordöstlichsten der afghanischen Provinzen vorbei und wunderten sich, dass inmitten der Trümmer ständig viele Kinder waren. Es dauerte ein paar Tage bis realisiert wurde, dass es sich hier um eine zusammengebrochene Schule handelte, in der engagierte Lehrkräfte trotz unvorstellbarer Widrigkeiten täglich den Kindern der Provinzhauptstadt Faisabad landesüblichen Unterricht anboten. Für die Bundeswehrsoldaten war klar: Hier muss geholfen werden. Sammlungen unter den Soldaten brachte bereits einige Tausend Euro zusammen. Freiwillige Arbeitsleistungen der Soldaten halfen außerdem, die Kosten für den Schulneubau in Grenzen zu halten. Trotzdem fehlten am Schluss immer noch ca. 5.000,-- €. Der VFKE, vertreten durch Hans-Hermann Dube, half gern mit dieser Summe und trug dazu bei, dass nach wenigen Wochen die neue Schule für Mädchen und Jungen in Faisabad von den Kindern in Besitz genommen werden konnte. Mehr als 1500 Kinder und Jugendliche besuchen seitdem die Schule, die in drei Schichten täglich arbeitet.