Der neueste Artikel (Dezember 2020) befindet sich am Ende dieser Seite.

 

 

Waisenhaus und Trinkwasserversorgung in El Rosario

 

Seit Ende Juli 2010 arbeitet Ana Bessy Rodriguez auf der zweiten Lehrerstelle im Dorf El Rosario. Die Hälfte des Gehalts für diese Lehrkraft, das ursprünglich voll über den VFKE finanziert wurde, erwirtschaftet die Dorfgemeinschaft inzwischen selbst. Ana Bessy ist eine junge Lehrerin, die schon länger in El Rosario wohnt und die sich daher mit besonderem Engagement für die Kinder des Ortes einsetzt. So ist die schulische Versorgung in El Rosario wieder erfreulich gut gewährleistet.

Wir möchten hier unserem Vereinsmitglied Jörg Duensing und seiner Frau recht herzlich für die schon jahrelang anhaltende hervorragende Zusammenarbeit mit den Menschen in El Rosario und dem VFKE danken.

Tanzvorführung in der Schule in El Rosario
Tanzvorführung in der Schule in El Rosario

Dezember 2017

Erneuerung der Trinkwasserversorgung in El Rosario, nahe Tegucigalpa (Honduras)

Vor knapp 20 Jahren haben unsere Projektpartner Jörg Duensing und Monika Mahler das erste Projekt in El Rosario durchgeführt. Mit finanzieller Unterstützung durch den VFKE haben die beiden die durch den Wirbelsturm Mitch damals stark zerstörte, nicht mehr funktionierende Trinkwasserversorgung wiederherstellen lassen. Jörg Duensing ist seitdem Mitglied des örtlichen "Wasserrates". Über die vielen Jahre war diese Anlage mittlerweile sehr renovierungsbedürftig geworden, so dass man uns noch einmal um die Finanzierung der für eine Erneuerung notwendigen Baumaterialien bat. Der Transport des Materials wurde vom Wasserrat selbst mit einem Pick-up, aber auch mit Pferd und Muli übernommen, soweit dies in dem bergigen Gelände möglich war. Der VFKE hat diesem Wunsch entsprochen.

Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass das neue System deutlich weniger störanfällig ist und sich die Mühen und Kosten gelohnt haben. Unsere Projektpartner vor Ort bedanken sich bei allen Spendern auch im Namen des Wasser-Gremiums.

 

 

Transport von Zementsäcken mit Pferd und Muli zur Baustelle
Transport von Zementsäcken mit Pferd und Muli zur Baustelle
Eines von vier neuen Stau- und Sedimentationsbecken
Eines von vier neuen Stau- und Sedimentationsbecken

Dezember 2020

 

Die gleich zu Beginn der Corona-Pandemie im März in Honduras verhängte Ausgangssperre über vier Monate zeigte Wirkung: Lange Zeit gab es im ganzen Land weniger als ein Dutzend registrierte Infektionsfälle; innerhalb der ersten drei Monate war der Anstieg laut unseren Partnern vor Ort „ziemlich moderat“. Mit Inkrafttreten der schrittweisen Lockerungen stiegen die Fallzahlen rasant an, insbesondere in den Ballungszentren.

Unsere langjährigen Projektpartner und Freunde Jörg Duensing und Monika Mahler, die in dem kleinen Ort El Rosario in den Bergen weit oberhalb von San Juncito wohnen, sind gesund und aufgrund ihrer recht abgeschiedenen Wohnlage glücklicherweise nicht besonders gefährdet.

Trotz des erschwerten Reisens gelang es Jörg Duensing im August 2020 für einige Wochen bei seiner Familie in Deutschland zu sein. Während dieser Zeit fand auch ein persönliches Treffen und ein Austausch mit unserem Vereinsmitglied Klaus Weide statt.

Zum Waisenhaus „Nuestros Pequenos Hermanos“ hat es wegen der langen und strengen Ausgangs-sperren in diesem Jahr keinen persönlichen Kontakt gegeben. 

Das 2017 mit finanzieller Unterstützung durch den VFKE e.V. grundüberholte Trinkwasserversorgungs-system funktioniert weiterhin gut. Der lokale Wasserrat „Junta de Agua“, dem Jörg Duensing als Mitglied angehört, kümmert sich regelmäßig um die notwendigen Instandsetzungsarbeiten und die nachhaltige Verwendung unserer Spendenmittel.

Eines von vier Stau-und Sedimentationsbecken des Trinkwasserversorgungssystems
Eines von vier Stau-und Sedimentationsbecken des Trinkwasserversorgungssystems