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Hope Orphan Pre-School in Mishomoroni, Mombasa (Kenia)

November 2013

Elando Tenge mit Schülern der Hope Orphan Pre-School
Elando Tenge mit Schülern der Hope Orphan Pre-School

Die Hope Orphan Pre-School ist eine kleine Vorschule in Mishomoroni, einem Stadtteil in der Peripherie Mombasas. Sie garantiert benachteiligten Kindern ohne Chance auf Bildung einen Einstieg in das Schulsystem. Das Schulsystem in Kenia ist so strukturiert, dass die Kinder in der Pre-School (Vorschule) schon mit 3-4 Jahren anfangen, lesen, schreiben und rechnen zu lernen. Eigentlich sollte Schulbildung in Kenia kostenlos sein, allerdings gibt es immer noch Nebenkosten wie Registrierungsgebühren, Nachhilfeunterricht, Schuluniformen und Kosten für Schulessen, die sich viele Familien nicht leisten können. Hier setzt das Programm der Hope Orphan Pre-School an. Momentan werden 45 Kinder in drei Klassen kostenlos unterrichtet. Zusätzlich zu dem Unterricht gibt es jeden Schultag in der großen Pause noch eine Mahlzeit Haferbrei. Dies gibt den Kindern einen weiteren Anreiz, jeden Tag zur Schule zu kommen. Jedes Jahr wird so einem Teil der bedürftigsten Kinder aus der Umgebung die Möglichkeit gegeben, zur Schule zu gehen. Vorzug wird Waisenkindern oder Kindern von alleinerziehenden Eltern gegeben. Das Projekt läuft seit 2008. Es wurde von drei Kenianern und einem Iren gegründet. Die Lehrerinnen Fatma und Miriam leiten zusammen mit einem Freiwilligen der Austauschorganisation AFS (American Field Service) den tagtäglichen Schulbetrieb. Elando Tenge, der Neffe unseres Vorsitzenden, war von 2011 bis 2012 im Zuge seines Freiwilligendienstes in diesem Projekt aktiv und unterstützt es heute noch. Das Projekt ist sehr erfolgreich. Alle Schüler und Schülerinnen, die das Projekt durchlaufen haben, schneiden auf den weiterführenden Schulen überdurchschnittlich gut ab. 

Klassenraum der Hope Orphan Pre-School
Klassenraum der Hope Orphan Pre-School

Da es schwer ist, den Kindern den Verbleib auf diesen Schulen zu finanzieren, besteht der Plan, eine eigene Primary School (Grundschule) neben der jetzigen Pre-School aufzubauen. In diese werden dann zur einen Hälfte die Kinder aus dem Programm und zur anderen diejenigen Kinder gehen, deren Eltern regulär für die Schule bezahlen. So wird sich das Projekt in Zukunft nachhaltig selbst finanzieren können.

 

Das Grundstück ist schon gekauft und der VFKE wird den Bau des neuen Schulgebäudes mit finanzieren. Der nächste Besuch von Elando in Kenia wird wahrscheinlich schon im nächsten Frühjahr stattfinden.





November 2014

Wie wir schon im vergangenen Jahr berichteten, plante die Schule in Mombasa einen Neubau für eine Grundschule, die als Weiterführung der seit 2008 sehr gut funktionierenden Vorschule dienen sollte. Dort werden jetzt 45 Kinder in drei Klassen unterrichtet, die das Geld für den Besuch einer staatlichen Schule nicht aufbringen können.

Nachdem die Finanzierung unter anderem auch mit Geldern des VFKE gesichert ist, konnte mit dem Bau der ersten zwei Klassenzimmer begonnen werden.

Waisenkinder und Kinder von alleinerziehenden Eltern werden kostenlos unterrichtet. Es werden aber auch Schülerinnen und Schüler in diese Grundschule aufgenommen, deren Eltern die Kosten tragen können. So wird erreicht, dass sich das Projekt in Zukunft selbst finanzieren kann.

Unser Projektbetreuer, Elando Tenge, steht in Kontakt mit der Schulleitung und informiert sich regelmäßig über den Fortgang des Schulbaus.

Der Rohbau für die ersten Klassenräume der Grundschule ist abgeschlossen
Der Rohbau für die ersten Klassenräume der Grundschule ist abgeschlossen

Dezember 2015

 

Der vom VFKE mitfinanzierte Grundschulneubau wurde in diesem Jahr abgeschlossen. Somit können nunmehr die Kinder aus der seit 2008 bestehenden Vorschule ihre Grundschulzeit im gleichen Projekt fortsetzen. Derzeit gibt es 6 Klassen. So wird den Waisenkindern und den Kindern alleinerziehender Eltern eine weitergehende kostenlose Grundbildung ermöglicht, die ihnen sonst verwehrt würde. Einen beson-deren Anreiz zum Schulbesuch bietet dabei auch eine kostenlose tägliche Mahlzeit. Zusätzlich wurden
0,8 Hektar Land angemietet, auf dem Mais, Bohnen, Tomaten und Karotten angebaut werden, was zu einer verbesserten Versorgung für die Schüler beiträgt.

Grundschüler in einem der neuen Klassenräume